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Starcellar ist ein Projekt um und mit Multiinstrumentalist Oliver Keller. Das Projekt ist stilistisch irgendwo zwischen psychedelischem Pop, Trip-Hop und Indierock einzuordnen. Die herausragende Besonderheit besteht in der unglaublichen Vielseitigkeit der Musik. Neben unzähligen, clever eingesetzten Samples (u.a. aus Kubrick’s 2001 - A Space Odysee oder Lynch’s Twin Peaks), hört man einerseits verträumt-elektronische Balladen, andererseits reissende, gitarrenlastige Rocksongs bzw. –Parts sowie griffige, leicht melancholische Popsongs. Die eingeladenen Gastmusiker und verwendeten Instrumente sind von einer kaum überblick baren Vielzahl, neben den Klassikern Gitarre, Bass und Schlagzeug findet man auch Exoten wie Flügelhorn, Violine, Cello, Harmonium, Banjo, Mundharmonika, Vibraphon und natürlich Synthies auf dem Album. Insgesamt sieben verschiedene Sängerinnen und Sänger leihen ihre durchwegs guten Stimmen einzelnen Songs. Einige denken nun: Na, ist die Sache denn nicht ein bisschen überladen? Doch ich kann ruhigen Gewissens antworten: keinesfalls. Im Gegenteil, die Songs erscheinen federleicht, sie lassen sich ohne Anstrengung konsumieren und entführen gerade wegen der vielseitigen Instrumentierung sowie der omnipräsenten Elektronik in wunderschöne Traumlandschaften.
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