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Carnation spielen nicht einfach Rock’n’Roll; sie erzählen Geschichten. Auf ihrem neuen Album "cartagena, colombia" kombiniert die Band emotionale Texte mit eingängigen Melodien und trifft damit den Nerv der Zeit.
Die vier Charaktere tragen ihre unterschiedlichen Geschichten zu einem Gesamtwerk zusammen. Das Resultat ist ein Kollektiv, dass nun schon seit mehreren Jahren durch die Clubs in ganz Europa rollt und sich dabei den Ruf einer ausgezeichneten Live-Band erspielt hat. Der Sound von Carnation ist geprägt durch das treibende Schlagzeug, den wummernden Bass, die rockigen Gitarren und die durchgehende Präsenz der
Vocals. Doch auch die Verspieltheit der Band kommt zum Vorschein, indem sich vereinzelt Streicher und Bläser in die Songs eingeschlichen haben. Das neue Album ist erwachsener und reifer als sein Vorgänger - die Band hat die auf der Reise nach "cartagena, colombia" gemachten Erfahrungen gekonnt in den typischen Carnation-Sound eingebaut und diesen dadurch nochmals verfeinert und einzigartig gemacht.
Schnitt.
Eine verregnete Nacht in New York City. Nach dem Konzert geht ein gutgekleideter Mann aus dem Publikum auf die Band zu und bittet sie mit ihm zu kommen, um in einem Club seines Kollegen am selben Abend noch ein Konzert zu spielen. In diesem Club angekommen macht sich die Band sogleich ans Werk und bringt die Leute zum Tanzen. In der ersten Reihe schwingt der Mann seine Hüften zum Beat der Musik – in Frauenkleidung und mit Perücke verkleidet. Nach dem ersten Song springt er auf die Bühne und sagt die Band mit einer hauchigen Frauenstimme an:
„we have some special guests tonight. These hotties are from Cartagena, Colombia. Welcome, Carnation!” und vergisst dabei nicht, dem Sänger eindeutig zuzuzwinkern.....
Schnitt.
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